Infostelle
Asse

Informations- und Diskussionsort zur Schachtanlage Asse II

Die Infostelle Asse informiert über die Geschichte und die Geologie der Schachtanlage Asse II, über aktuelle Arbeiten und über die Planungen zur Rückholung der Abfälle aus dem Bergwerk. In der Ausstellung können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen, oder im Café der Infostelle im Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Infostelle Ihre Fragen klären. In der Infostelle beginnen auch die Befahrungen der Schachtanlage, für die eine Voranmeldung erforderlich ist. Schulklassen können die Infostelle als außerschulischen Lernort nutzen, um sich vor Ort über die Asse oder allgemein über das Thema Endlagerung radioaktiver Abfälle zu informieren.

Infostelle Asse

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 9:30 bis 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Die Infostelle Asse ist im Jahr 2018 an gesetzlichen Feiertagen sowie zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen.

Kontakt und Anfahrt

Am Walde 1
38319 Remlingen
Telefon: 05336 9489007
Fax: 05336 89494
E-Mail: info-asse@bge.de

Der Weg zur Info Asse ist ab der Ortschaft Remlingen ausgeschildert.

Klicken sie auf den unteren Button, um die Karte nachzuladen.

Reisekostenzuschuss für Bildungsreinrichtungen

© Janosch Gruschczyk
Die Infostelle Asse

Bildungseinrichtungen können einen Reisekostenzuschuss in Höhe von bis zu 200 Euro pro Besuch erhalten. Das zur Verfügung stehende Budget ist begrenzt. Der Zuschuss kann gewährt werden, wenn ein Aufenthalt in der Infostelle von mindestens 2 Stunden geplant ist. Der Zuschuss kann schriftlich gegen Vorlage der Rechnung des beauftragten Fuhrunternehmens beantragt werden. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Gruppen, denen eine Fahrt mit privaten PKW nicht möglich bzw. nicht zumutbar ist.


Befahrungen

Grubenfahrten der Schachtanlage Asse II

Wollen Sie sich selbst ein Bild der Situation unter Tage machen? Melden Sie sich zu einer Befahrung des Bergwerks an: Nach einer Einführung in der Info Asse betreten Sie die Schachtanlage. Neu eingekleidet und mit Schutzhelm, Geleucht und Sauerstoffselbstretter fahren Sie dann im Förderkorb 490 Meter unter die Tagesoberfläche. Unter Tage besichtigen Sie unter anderem die sogenannte Hauptauffangstelle, also den Ort, an dem das meiste Wasser in dem Bergwerk aufgefangen wird. Auch sehen Sie, wie sich die Stabilitätsprobleme im Bergwerk auswirken. Nach rund zwei Stunden Aufenthalt in dem Bergwerk endet die Befahrung auf der 750-Meter-Ebene, von wo Sie zurück an die Tagesoberfläche fahren.

© Janosch Gruschczyk
Ausstellungsbesuch in der Info Asse

Organisatorisches

© Janosch Gruschczyk
Ausstellungsbesuch der Info Asse - die Geologie der Asse

Eine Voranmeldung in der Info Asse ist erforderlich. Die Vorlaufzeit für Anmeldungen beträgt derzeit mehrere Wochen.

Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 14 Personen. Abhängig von betrieblichen Arbeiten kann die maximale Teilnehmerzahl auch verringert werden.

Teilnehmer müssen mindestens 16 Jahre alt sein und körperlich fit sein. Das Programm ist anstrengend: Die Hitze im Bergwerk belastet das Herz-Kreislauf-System.

Weitere Informationen zum Ablauf und zu den gesundheitlichen Voraussetzungen einer Befahrung finden Sie unter Dokumente & Unterlagen


Ein Seminarraum mit einer Menschengruppe
© Janosch Gruschczyk
Einführungsvortrag. Anschließend gibt es einen kleinen Imbiss, und dann geht es los auf die Schachtanlage
Ein Mann mit Schutzhelm gibt eine Einweisung in den Sauerstoffselbstretter
© Janosch Gruschczyk
Vor Beginn der Befahrung: Einweisung in den Sauerstoffselbstretter
Ein Mann mit Schutzhelm gibt eine Erklärung unter Tage
© Janosch Gruschczyk
Ankunft auf der 490-Meter-Ebene
Eine Besuchergruppe unter Tage
© Janosch Gruschczyk
Hier werden unterschiedliche Gesteinsarten erklärt…

Eine junge Frau untersucht das Gestein der Wand
© Janosch Gruschczyk
…und aus der Nähe untersucht
Eine Besuchergruppe sitzt in einem weißen kleinen Transporter unter Tage
© Janosch Gruschczyk
Unter Tage gibt es in den Fahrzeugen nicht nur die übliche Anschnallpflicht, sondern auch Helmpflicht
Eine Besuchergruppe unter Tage steht neben der Hauptauffangstelle
© Janosch Gruschczyk
Hauptauffangstelle auf der 658-Meter-Ebene: Hier wird ein Großteil des Wassers aufgefangen und zwischengespeichert, bis es in andere Bereiche des Bergwerks und dann nach über Tage gepumpt werden kann
Eine Besuchergruppe unter Tage steht in einem nur schwach beleuchteten Tunnel
© Janosch Gruschczyk
Gleitbogenausbaustrecke: Hier musste eine Strecke stabilisiert werden, um weiterhin sicher betreten werden zu können.
Eine Besuchergruppe besichtigt die mobile Anlage zur Herstellung von Spezialbeton
© Janosch Gruschczyk
Mobile Anlage zur Herstellung von Spezialbeton zur Stabilisierung einzelner Bereiche des Bergwerks

Eine große Maschine schneidet unter Tage Gestein aus der Tunnelwand
© Janosch Gruschczyk
Teilschnittmaschine im Einsatz
Eine Besuchergruppe wartet auf Einlass in einen kleinen weißen Container mit dem Hand-Fuß-Kleider-Kontaminationsmonitor
© Janosch Gruschczyk
Am Ende der Befahrung müssen alle Teilnehmer in den Hand-Fuß-Kleider-Kontaminationsmonitor. So können Kontaminationen mit radioaktiven Materialien nachweislich ausgeschlossen werden.
Ein Seminarraum mit einer Menschengruppe
Ein Mann mit Schutzhelm gibt eine Einweisung in den Sauerstoffselbstretter
Ein Mann mit Schutzhelm gibt eine Erklärung unter Tage
Eine Besuchergruppe unter Tage
Eine junge Frau untersucht das Gestein der Wand
Eine Besuchergruppe sitzt in einem weißen kleinen Transporter unter Tage
Eine Besuchergruppe unter Tage steht neben der Hauptauffangstelle
Eine Besuchergruppe unter Tage steht in einem nur schwach beleuchteten Tunnel
Eine Besuchergruppe besichtigt die mobile Anlage zur Herstellung von Spezialbeton
Eine große Maschine schneidet unter Tage Gestein aus der Tunnelwand
Eine Besuchergruppe wartet auf Einlass in einen kleinen weißen Container mit dem Hand-Fuß-Kleider-Kontaminationsmonitor
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