Infostelle
Morsleben

Informations- und Diskussionsort zum Endlager Morsleben

Erfahren Sie in der Infostelle Morsleben etwas über die Geschichte des Endlagers Morsleben, seine Geologie, aktuelle Arbeiten, die geplanten Stilllegungsmaßnahmen sowie den Stand des Stilllegungsverfahrens. Verschaffen Sie sich in der Ausstellung einen ersten Überblick und klären Sie ihre Fragen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BGE im Café der Infostelle. In der Infostelle beginnen auch die Befahrungen des Endlagers, für die eine Voranmeldung erforderlich ist. Schulklassen können die Infostelle als außerschulischen Lernort nutzen, um sich vor Ort über das Endlager Morsleben oder allgemein über die Endlagerung radioaktiver Abfälle sowie die Standortsuche für hochradioaktiven Atommüll zu informieren. Gerne kommen wir aber auch zu Ihnen und informieren Sie an Ihrer Schule, in Ihrem Verein oder bei anderen Gelegenheiten.


Infostelle Morsleben

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 15:00 Uhr, Freitag von 9:00 bis 14:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Die Infostelle Morsleben ist an gesetzlichen Feiertagen (Sachsen-Anhalt) sowie zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen.

Kontakt und Anfahrt

Amalienweg 1
39343 Ingersleben OT Morsleben
Telefon: 039050 979931
Fax: 039050 8493
E-Mail:

Der Weg zur Info Morsleben ist in der Ortschaft Morsleben ausgeschildert.

Klicken sie auf den unteren Button, um die Karte nachzuladen.

Außerschulischer Lernort

Die Infostelle Morsleben bietet Schulklassen die Möglichkeit sich außerhalb der Schule anschaulich mit dem Thema der Endlagerung von radioaktiven Abfällen, aber auch der Geschichte des Nationalsozialismus und der Deutsch-Deutschen-Teilung auseinanderzusetzten.

Den Schülerinnen und Schülern stehen dabei verschiedene Formate zur Verfügung: 

Ein Planspiel lässt sie Teil der Suche nach einem sicheren Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle werden. Spielerisch erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass der Prozess der politischen Entscheidungsfindung oftmals mit nicht einfach zu lösenden Auseinandersetzungen verbunden ist. Mit Hilfe einer Ausstellungsrallye können sie sich die spannende Geschichte und die aktuellen Herausforderungen für das Endlager Morsleben erarbeiten und im Anschuss gegenseitig präsentieren und diskutieren. Im Rahmen einer Befahrung können sich die Schülerinnen und Schüler selbst ein Bild von der Situation unter Tage machen. Sie erhalten einen Einblick in die Arbeitsabläufe im Endlager und lernen abwechslungsreiche Berufsbilder kennen. 

Gerne stellen wir gemeinsam mit Ihnen ein passendes Programm zusammen. Es können Inhalte und Themen aus den Curricula der Fächer Ethik, Geschichte, Naturwissenschaften, Politik, Werte & Normen sowie Wirtschaft aufgegriffen und bearbeitet werden.

Planspiel der BGE liegt auf einem Tisch
BGE
Das Planspiel zum Theme Endlagerung wurde speziell für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 11 entwickelt. Es vermittelt in maximal 4 Stunden die zentralen Herausforderungen bei der Endlagersuche und in politischen Aushandlungsprozessen.
Das Planspiel der BGE aufgeblättert.
BGE
Das Planspiel zum Thema Endlagerung nimmt politische Entscheidungsprozesse und die gesellschaftliche Diskussion über Endlagerung radioaktiver Abfälle in den Blick.
Das Planspiel der BGE aufgeblättert.
BGE
Im Planspiel Endlagerung nehmen die Schülerinnen und Schüler eine von 13 Rollen ein und überlegen aus dieser Perspktive das Für und Wider zu unterschiedlichen Standpunkten.

Reisekostenzuschuss für Bildungsreinrichtungen

Janosch Gruschczyk
Mit Informationstafeln, Videos, Exponaten und anderen Medien werden in der aktuellen Ausstellung Fragestellungen zum Endlager Morsleben behandelt.
Janosch Gruschczyk
Die Geologiewand und das Modell des Endlagers vermitteln ein Bild der geologischen und räumlichen Situation unter Tage.
Janosch Gruschczyk
Interaktive Stationen ermöglichen den Vergleich zwischen den Endlager Konrad und Morsleben sowie der Schachtanlage Asse II.
Janosch Gruschczyk
Die historische Ausstellung der Infostelle behandelt die Vergangenheit des Bergwerks mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie zum Beispiel "Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" und "Nutzung nach Kriegsende und in der DDR".
Janosch Gruschczyk
Der Raum der Erinnerung gibt authentisch die Eindrücke von Häftlingen wieder, die im KZ-Außenlager Beendorf gefangen waren.
Janosch Gruschczyk
In der DDR beginnt die Geschichte des Bergwerks als Endlager für radioaktive Abfälle. Unterschiedliche Stationen und Exponate machen dies erlebbar.
Janosch Gruschczyk
Der Eingangsbereich der Informelle Morsleben.

Bildungseinrichtungen können einen Reisekostenzuschuss in Höhe von bis zu 200 Euro pro Besuch erhalten. Das zur Verfügung stehende Budget ist begrenzt. Der Zuschuss kann gewährt werden, wenn ein Aufenthalt in der Infostelle von mindestens 2 Stunden geplant ist. Der Zuschuss kann schriftlich gegen Vorlage der Rechnung des beauftragten Fuhrunternehmens beantragt werden. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Gruppen, denen eine Fahrt mit privaten PKW nicht möglich bzw. nicht zumutbar ist.


Befahrungen

Grubenfahrten des Endlagers Morsleben

Wollen Sie sich selbst ein Bild der Situation unter Tage machen? Melden Sie sich zu einer Befahrung des Endlagers an: Nach einer Einführung in der Info Morsleben betreten Sie das Endlager. Neu eingekleidet und mit Schutzhelm, Geleucht und Sauerstoffselbstretter fahren Sie dann im Förderkorb 380 Meter tief zum Füllort 1. Sohle. Unter Tage besichtigen Sie unter anderem das sogenannte in-situ Abdichtbauwerk, wo ein Großversuch zum Nachweis der Funktionsfähigkeit eines für die Stilllegung geplanten Abdichtbauwerks stattfindet. Auch sehen Sie eine ehemalige Abbaukammer, wo durch die Förderung von Salz ein Hohlraum von rund 17.500 Kubikmeter entstanden ist. Nach rund zwei Stunden Aufenthalt im Endlager endet die Befahrung wieder am Füllort der 1. Sohle, von wo Sie zurück an die Tagesoberfläche fahren.


Organisatorisches

Allgemein

Eine Voranmeldung in der Info Morsleben ist erforderlich. Die Vorlaufzeit für Anmeldungen beträgt derzeit mehrere Wochen.

Grubenfahrten des Endlagers Morsleben

Die maximale Teilnehmerzahl für Befahrungen beträgt 14 Personen. Abhängig von betrieblichen Arbeiten kann die maximale Teilnehmerzahl auch verringert werden.

Teilnehmer müssen mindestens 14 Jahre alt und körperlich fit sein.

Weitere Informationen zum Ablauf und zu den gesundheitlichen Voraussetzungen einer Befahrung finden Sie im Merkblatt unter Dokumente & Unerlagen.

Außerschulisches Lernen

Für Schulklassen bieten wir besondere Angebote an. Sie richten sich an bis zu 30 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13.

Weitere Informationen zum außerschulischen Lernen erhalten Sie direkt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Infostelle Morsleben.

Eine Besuchergruppe wartet am Füllort in 380 Metern unterhalb der Tagesoberfläche auf den Förderkorb, um wieder nach über Tage zu fahren.
© BGE
Eine Besuchergruppe wartet am Füllort in 380 Metern unterhalb der Tagesoberfläche auf den Förderkorb, um wieder nach über Tage zu fahren.
Ein Besucherführer erklärt unter Tage das Prinzip der Abdichtbauwerke und den entsprechenden Versuchsaufbau in 420 Metern unterhalb der Tagesoberfläche.

© BGE
Ein Besucherführer erklärt unter Tage das Prinzip der Abdichtbauwerke und den entsprechenden Versuchsaufbau in 420 Metern unterhalb der Tagesoberfläche.

Der Handhabungsversuch für eine vertikale Schachtabdichtung ist eine weitere Besucherstation bei der Befahrung des Endlagers Morsleben.
© BGE
Der Handhabungsversuch für eine vertikale Schachtabdichtung ist eine weitere Besucherstation bei der Befahrung des Endlagers Morsleben.
Ein Blick in die zentrale Werkstatt auf der 2. Sohle zeigt, welche Dimensionen es unter Tage gibt.
© BGE
Ein Blick in die zentrale Werkstatt auf der 2. Sohle zeigt, welche Dimensionen es unter Tage gibt.
Besucher stehen vor dem Versuch für ein horizontales Abdichtbauwerk im Steinsalz und erhalten einen Einblick in aktuelle Arbeiten vor Ort.
© BGE
Besucher stehen vor dem Versuch für ein horizontales Abdichtbauwerk im Steinsalz und erhalten einen Einblick in aktuelle Arbeiten vor Ort.
Auch ein Blick in die Vergangenheit (hier ein Steinsalzabbau) gehört zu einer Befahrung des Endlagers Morsleben dazu.
© BGE
Auch ein Blick in die Vergangenheit (hier ein Steinsalzabbau) gehört zu einer Befahrung des Endlagers Morsleben dazu.
Eine Besuchergruppe wartet am Füllort in 380 Metern unterhalb der Tagesoberfläche auf den Förderkorb, um wieder nach über Tage zu fahren.
© BGE
Ein Besucherführer erklärt unter Tage das Prinzip der Abdichtbauwerke und den entsprechenden Versuchsaufbau in 420 Metern unterhalb der Tagesoberfläche.

© BGE
Der Handhabungsversuch für eine vertikale Schachtabdichtung ist eine weitere Besucherstation bei der Befahrung des Endlagers Morsleben.
© BGE
Ein Blick in die zentrale Werkstatt auf der 2. Sohle zeigt, welche Dimensionen es unter Tage gibt.
© BGE
Besucher stehen vor dem Versuch für ein horizontales Abdichtbauwerk im Steinsalz und erhalten einen Einblick in aktuelle Arbeiten vor Ort.
© BGE
Auch ein Blick in die Vergangenheit (hier ein Steinsalzabbau) gehört zu einer Befahrung des Endlagers Morsleben dazu.
© BGE

Dokumente & Unter­lagen

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