Einblicke #5

Fakten zum Magazin

Zehn Jahre Verantwortung für die Asse. Das heißt auch zehn Jahre Ringen um die besten Lösungen, Aufarbeiten der Vergangenheit, Sorge um die Zukunft, Fortschritte und Rückschritte, hohe Erwartungen und herbe Enttäuschungen, außergewöhnliches zivilgesellschaftliches Engagement, Stolz auf Erfolge, Ärger über Misserfolge, Unverständnis über den langsamen Projektfortschritt sowie berechtigte und unberechtigte Kritik.

Vor zehn Jahren gestand der Staat das Scheitern im Umgang mit der Asse ein und machte einen Neuanfang. Die Schachtanlage kam in den Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums. Wofür steht die Gegenwart? Was bringt die Zukunft? Die öffentliche Diskussion zur Asse wird stark durch einzelne Akteure geprägt. Doch was denken Sie? Wir haben uns in der Region umgehört und Stimmen zur Asse eingefangen. Und wir bitten Sie um Ihren Beitrag zur Diskussion. Wie stehen Sie zur Rückholung? Dafür? Dagegen? Unentschieden? Was ist die Asse für Sie? Ein Skandal? Eine Chance? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Artikel-Übersicht

01

Ein Bild und was dahintersteckt

Über die ikonografische Bedeutung eines Bildes, das jeder kennt


02

Das Scheitern und der Neuanfang

Die Asse ist ein Symbol für die verfehlte Endlagerpolitik der Vergangenheit – und sie steht für den Versuch, diese Fehler so weit wie möglich zu korrigieren. Dazu gehört, die eingelagerten radioaktiven Abfälle zurück an die Tagesoberfläche zu holen.


03

Bürgerstimmen zum Atommülllager Asse

Zehn Jahre ist es her, dass beschlossen wurde, die Schachtanlage Asse unter Atomrecht zu stellen. Wie sehen die Bürgerinnen und Bürger die Situation heute? Fest steht, die Meinungen in der Region sind geteilt. Eine Erkundung vor Ort


04

Auf die Zehn

Im Jahr 2009 reagierte die Politik auf die unhaltbaren Zustände in der Asse und stellte das Bergwerk unter Atomrecht. Ein Blick auf diese Dekade.


05

Drinnen und draußen

Die Menschen, die auf der Asse arbeiten, sind verunsichert und sehen ihre Arbeit in ein falsches Licht gerückt. Mancher ihrer Kollegen, der früher im Berg war, fragt sich, ob ihn die Asse krank gemacht hat – ein Stimmungsbild.


06

Es geschah am helllichten Tag

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Asse hat seine Arbeit abgeschlossen, die Parteien haben ihre Berichte vorgelegt. Der Historiker Detlev Möller, Experte für die Geschichte des Endlagers, hat sie gelesen und zieht seine persönliche Bilanz.


07

Zu Besuch bei den Bohrmuckels

Ohne die harte, scheinbar unspektakuläre Arbeit unter Tage ist die Rückholung des Atommülls nicht denkbar. Ein Porträt über diejenigen, die wenig über ihren Job sprechen, aber viel für die Zukunft aller tun.


08

Kraft des Gesetzes

Breite politische Unterstützung für einen wichtigen Schritt: Die sogenannte Lex Asse schafft rechtliche Voraussetzungen, um die Rückholung des Atommülls aus der Asse II zu beschleunigen. Hier sind die wesentlichen Punkte des neuen Gesetzes erläutert.


09

Zärtliche Fräsen

In Karlsruhe erforscht man Methoden, die 126.000 Fässer aus der Asse zu holen. Ein Besuch beim Versuchsleiter des Karlsruher Instituts für Technologie, der mit seinen Kollegen die Bergung möglich machen will.


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